FIFA Weekend League – Fehler bei Rewards erzürnt Spieler

Emblem der FIFA Weekend League
Bildquelle: EA Sports

EA Sports gilt in der Gamer-Community als kein Kind von Traurigkeit und musste sich in der Vergangenheit immer mal wieder gegen Shitstorms behaupten. Dieser Linie bleibt sich das Entwicklerstudio anscheinend auch im Jahr 2020 treu. Ein Fehler bei den Rewards der FIFA Weekend League in FIFA 20 sorgte am Donnerstag, 02. Januar, für massive Kritik. Selbst diverse Größen aus der Szene meldeten sich zu Wort. Jedoch fußen die Beschwerden nicht ausschließlich auf den erneuten Fauxpas, sondern gehen über das ursprüngliche Problem hinaus.

Auslöser für den empörten Aufschrei der Community war ein Programmierfehler, der Goldspieler anstatt der erwünschten roten Karten aus dem aktuellen TOTW in den Player-Picks umfasste. Auch wenn diese Tatsache als kleinerer Makel abgetan werden kann, ist die Frustration bei den Spielern groß. Sie bemängeln die Handhabung und Kommunikation seitens des Entwicklerstudios in problembehafteten Situationen.

Viele Spieler fordern eine schnellere Reaktionszeit vom Entwickler und sehnen sich nach einer wesentlich durchsichtigeren Informationslage. EA ließ verlauten, dass der Fehler bis heute, 06. Januar, behoben sein wird. Doch dieses Zeitmanagement stößt in vielen Bereichen der Community auf Unverständnis. So stellte FIFA-Profi Mirza Jahic die kritische Frage:

„Ein Milliardenkonzern braucht drei Tage, um den Player-Picks-Fail zu regeln. Ob es bei FIFA Points auch drei Tage wären, oder eher drei Minuten?“

EA verliert Vertrauen der Spieler

Die aktuelle Lage zwischen den Spielern und EA lässt sich aus einem Tweet vom User „Daredevil“ ableiten. Der FUT-Trader und Content Creator von Hannover 96 schrieb über Twitter: „Jedes andere Unternehmen könnte sich nicht das erlauben, was EA immer und immer wieder bringt. So viele Fehler und so wenig Kommunikation.“

Das Statement verdeutlicht die angespannte Situation und zeigt das eigentliche Problem der meisten FIFA-Spieler. Fehler wie der jüngste Ausrutscher mit den Player-Picks würden nicht für solchen Unmut sorgen, wenn derartige Patzer nicht an der Tagesordnung wären. EA erlaubt sich in regelmäßigen Abständen kleinere Unachtsamkeiten, die das Spielerlebnis auf eine negative Art und Weise beeinträchtigen. In der Summe ergibt sich so ein schlechter Eindruck.

EA hat mittlerweile sehr viel Vertrauen und Wohlwollen in großen Teilen der Community verloren. Aus diesem Grund ist der Geduldsfaden der meisten Spieler auf Minimalgröße geschrumpft und noch so kleine Fehler werden mit großem Argwohn beäugt. Die Spieler wollen sehen, dass der Entwickler sie und vor allem das Spielerlebnis ernst nehmen. Dafür würden sich z.B. kleinere Aufmerksamkeiten als Wiedergutmachung anbieten, um die richtigen Signale zu senden.

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