FIFA-Star sorgt für Eklat – Bann für Kurt Fenech

Kurt Fenech beim Halbfinale der FIFA 18 Global Series

Kurt Fenech gilt in der FIFA-Szene seit Jahren als Freigeist, der mit seiner Art polarisiert. Dadurch hat sich der FIFA-Star einen ganz eigenen Ruf in der Community aufgebaut. Doch nun hat der Malteser den Bogen überspannt und handelte sich wegen anhaltendender Beleidigungen eine permanente Suspendierung ein. Ausgangspunkt der Tirade dürfte der Vorfall mit einem HSV-Spieler gewesen sein.

Seit Anfang November hat EA SPORTS Kurt Fenech mit einem dauerhaften Bann belegt. Die radikale Maßnahme untersagt dem FIFA-Spieler die Teilnahme an der wichtigen FIFA Global Series. Die Turnierserie hält mit den FUT Champions Cups, der eClub Weltmeisterschaft und den eNations Cup das meiste Preisgeld bereit.

Der permanente Bann kommt für viele Beobachter und Experten nicht überraschend. Fenech fällt seit seinem Aufstieg in der eSports-Szene immer wieder mit negativen Schlagzeilen auf. Ausfälligkeiten gegenüber dem Spiel, den Entwicklern und den Kontrahenten sind keine Seltenheit. Bereits 2018 wurde er für zwei Monate gesperrt und war vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Nach den Aussagen von EA erhielt er daraufhin eine letzte Warnung, die nun mit den neuen Entwicklungen in einem permanenten Bann gipfelte.

Zwei neue Vorfälle seien dabei ausschlaggebend gewesen. Bei einem handelt sich mit großer Wahrscheinlichkeit um das Spiel gegen den HSV-Profi Niklas Heisen, in dem Fenech den deutschen FIFA-Spieler wüst beschimpft. Heisen ließ sich die Schimpftirade seines Gegners nicht bieten und machte in Zuge dessen seinem Ärger auf Twitter Luft.

“Wie kann dieser Typ ein Profi sein? Kurt spielt zwar wie ein Pro, benimmt sich aber nicht wie einer. Nennt mich 10-mal Sohn einer H… über den Stream. Ich bin sprachlos, einfach verrückt“, schrieb der Deutsche und wandte sich mit dem Vorfall an Community-Manager Corey Andress.

Spuckvorfall gipfelt in Schlammschlacht

Fenechs Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In einem Stream reagierte der Malteser erzürnt und spuckte unter Beschimpfungen auf ein EA-Logo. Der Spieleentwickler stufte daraufhin die gesamte Situation als untragbar ein und reagierte nun mit entsprechenden Maßnahmen auf ein solches Verhalten. Bei der Suspendierung spricht EA zwar über Dauerhaftigkeit, hält sich allerdings die exakte Länge offen. Klar ist, dass Fenech über die Saison hinaus an keinen weiteren Turnieren teilnehmen darf.

Das ausgesprochene Urteil nutzte der FIFA-Spieler für eine Schimpftirade in Richtung EA. Er bezeichnete den Spielehersteller als Tyrann und sieht sich selbst in einer Opferrolle. Mit seinem gewohnten Verhalten spielte er sein eigenes Auftreten herunter und versuchte die Ausfälligkeiten zu verharmlosen.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*