Overwatch – Geheimnisse zu Charakteren ausgeplaudert

Overwatch Jeff Kaplan
Bildquelle: YouTube / IGN

Im Zuge einer Entwicklung ist es gang und gäbe, dass Konzepte, die dem Entwickler im Nachgang doch nicht mehr so sonderlich gut gefallen, in Spiel abgeändert oder komplett verworfen werden. Dass dies auch bei dem von Blizzard entwickelten Shooter Overwatch der Fall ist, plauderte nun der Game-Designer Jeff Kaplan in einem Interview mit IGN aus. Welche dies sind, zeigen wir euch in diesem Artikel.

Die sechs Geheimnisse der Defensiven Helden

So erhalten nun auch eingefleischte Fans des Shooters endlich die Informationen, die schon lange hinterfragt wurden. Insgesamt verriet der Game-Designer sechs Geheimnisse zu defensiven Charakteren, die teilweise sehr gut durchdacht und somit aufregend sind, während andere zum Schmunzeln einladen.

  • Beginnen wir mit Bastion – Er hatte in der Entwicklungsphase unheimlich viele verschiedene Ultimates, bevor sich die Entwickler für Panzer entschieden. Unter anderem konnte Bastion durch Wände hindurch schießen oder eine Mine legen, die vom Gegner nicht zerstört werden konnte, jedoch auf Knopfdruck ganze Teams auslöschte.
  • Auch Hanzo hat sein Geheimnis zu tragen. So wurde er in der Entwicklungsphase noch Caterpillar genannt (zu Deutsch: Raupe). Dies hatte den Hintergrund, dass seine ultimative Fähigkeit während der Entwicklung noch keine Animation besaß und so bestand er nur aus vier großen Kugeln, die hintereinander aufgereiht waren und ihn wie eine Raupe aussehen ließen.
  • Junkrats wurde erst später neu designt. Zu Beginn besaß er zwar ähnliche Fähigkeiten, sah aber vollkommen verändert aus. Wie ein Bombenentschärfer sollte Junkrats in einem gewaltigen Schutzanzug umherlaufen. Nach einer Zeit kam ein Entwickler auf die Idee, diesen Helden als Feuerteufel darzustellen. Diese Idee gefiel dem kompletten Team eindeutig besser und man änderte das Design.
  • Mei wurde erst später der jetzige Name zugeordnet. Zu Beginn der Entwicklung trug der Charakter noch den Namen Frostbite und war lange nicht so niedlich wie nun angelegt. Frostbite war eine eiskalte Kopfgeldjägerin und hatte für diese Auslegung natürlich auch andere Fähigkeiten. Die Idee eines frostigen Charakters gefiel dem Eventwickler-Team zwar gut, aber die Umsetzung passte vielen Mitarbeitern des Teams nicht, weswegen Mei noch einmal komplett umgekrempelt wurde und nun eine Wissenschaftlerin ist.
  • Der Name Torbjörn ist nicht etwa aus einer Idee heraus entstanden, sondern ist ein Name eines Blizzard Mitarbeiters. Als Jeff Kaplan und Chris Metzen den Namen hörten, nannten sie diesen „den coolsten Namen überhaupt“ und der schwedische Zwerg hatte seinen Namen weg. Torbjörn heißt übersetzt ins Deutsche übrigens „Bär des Thors“.
  • Scharfschützin Widowmaker wurde, nachdem die Idee eines Scharfschützen durch den Entwickler-Raum geisterte, von Blizzard bereits entwickelt. Für ein anderes Spiel (wahrscheinlich Titan) gab es die Idee eines Scharfschützen mit Enterhaken bereits, nachdem aber im Overwatch-Entwicklerteam von einem solchen Charakter die Rede war, entschloss man sich, diesen dem Shooter zu überlassen.

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